Auf unserer Seite möchten wir gerne die Anwendung der Trichophytic Closure-Verschlusstechnik innerhalb der Haarchirurgie – Haarverpflanzung erläutern.
Trichophytic Closure ist eine Eigenhaarverpflanzungs-Technik, die nach der Entnahme der Hautstreifen bei einer FUT Haartransplantation bzw. Streifenhaarverpflanzung, die Wunde möglichst schonend und narbenarm verschließt. So kann dieses Verfahren als Fortentwicklung und Verfeinerung der bisherigen Verschlusstechniken in der Haartransplantation angesehen werden.
Der Hintergrund, dass bei herkömmlicher Streifenhaarverpflanzung und wenn die Haarchirurgen die Wunde gewissenhaft verschließen bzw. vernähen, zwar in der Regel feine bzw. schmale Narben entstehen, aber es dennoch ab – und zu passieren kann, dass die Narbe an manchen Stellen etwas breiter wird. Dies kann gerade dann passieren, wenn der Patient ein extrem weiches Bindegewebe hat bzw. sehr elastische Kopfhaut, oder die Wunde unter hoher Spannung geschlossen wird, wie wenn beispielsweise im Gegensatz eine sehr straffe Kopfhaut vorliegt.
In solchen Fällen und wenn die Narbe etwas breiter wurde, kann dies für den Patienten kosmetisch gesehen belastend sein.
Selbstverständlich geht jeder Patient, wenn er sich eine FUT Eigenhaarverpflanzung unterzieht, davon aus, dass er später eine gelungenen und sehr feine, kaum sichtbare Narbe zurückbehält. Gerade, wenn er die Haare in der Regel gerne kurz trägt, wird sich eine Narbe erhofft, die dies später auch noch ermöglicht!
Hier kann die Trichophytic-Closure-Verschlusstechnik Methode helfen, das Risiko zu sichtbare Narben zu bekommen zu senken, bzw. die Chancen deutlich zu erhöhen, eine Narbe zu erhalten, die Quasi “unsichtbar” ist und selbst sehr kurze Haarschnitte ermöglicht.



